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3 Stellenanzeigen, die wirklich funktionieren!

Mitarbeiter finden und binden ist heute die zentrale Herausforderung für kleine und mittelständische Unternehmen in der Größenordnung von 20 bis 250 Mitarbeitern. Gelingt es Ihnen nicht, diese zu meistern, kommt es zu Umsatzverlusten, schlechter Stimmung im Unternehmen mit weiteren Leistungsverlusten bis hin zur erzwungenen Unternehmensschließung.

"Nach 113 Jahren ist Schluss: Winkels Traditions-Gasthaus "Lönskrug" ist seit Montag geschlossen. Personalmangel führt Inhaber Sebastian Skusa als Hauptgrund für die Schließung an."
Zum Artikel (Wolfsburger Allgemeine)

Entscheidend ist die Stellenanzeige

Ob Sie Erfolg haben, hängt bereits von Ihren Stellenanzeigen ab und hier hören wir immer wieder: Wir haben gegen die Großen ja sowieso keine Chance. Aber ist das wirklich so?

Groß = Toll? Von wegen!

Klar, hier werden großformatige Anzeigen von Medienprofis entworfen und geschaltet. Aber überzeugen diese die Bewerber wirklich? Verschiedene Studien zu diesem Thema zeigen ein ganz anderes Bild: Superadjektive, Füllwörter, vorgefertigte Worthülsen und Phrasen… Ergebnis: Austauschbarkeit der Unternehmen, Inhaltsleere und wenig sichtbare Attraktivität - kurz: Laaaangweilig!!!

Und es geht noch schlimmer: Mit Englisch und „Marketingsprech“ werden wirklich miese Jobs aufgehübscht. Wie lächerlich das sein kann, zeigt dieses kurze Video sehr schön:

 

So geht erfolgreiche Mitarbeitersuche!

Wie aussagekräftige und erfolgreiche Stellenanzeigen aussehen können, zeigen dagegen kleine Unternehmen mit Ecken und Kanten. Die dort genutzten Ideen und Strategien sind vielfältig.             Hier unsere 3 persönlichen Favoriten:

Der Knalleffekt

Diese über YouTube und Facebook verbreitete Suche nach Azubis eines Glasermeisters auf dem „platten Land“ schaffte es bis in die Heute-Show und erlangte damit sogar nationale Berühmtheit.

Aber uns hat nicht nur der Knalleffekt zu Beginn und die coole Art des Vortrags begeistert, sondern vor allem, dass hier glaubhaft an die Probleme der Azubis gedacht wurde, statt das eigene Ego zu feiern! Unser Fazit: Hier würden wir jederzeit eine Lehre beginnen. 

 

 

Der Heimattrick

Auch klassische Stellenanzeigen können funktionieren, wenn man den Nerv der Bewerber trifft. Bei dieser Anzeige weiß jeder sofort ganz ohne Phrasen, dass es sich um ein heimatverbundenes Unternehmen mit gutem Klima (Humor erlaubt) handelt, bei dem man eine Fremdsprache (schwäbisch) sprechen sollte.

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Quelle: Focus.de

Wie gut das funktioniert hat, zeigt dieser Ausschnitt der Landesschau Baden-Württemberg. Note 1
von uns.

 

 

Der Musikalische

Eine gerappte Stellenanzeige? Sicher nicht jedermanns Sache, aber versehen mit einer hohen Aufmerksamkeitsquote, guter Weiterempfehlungsrate und guten Infos zum Job. Hier weiß jeder
woran er ist, wenn er sich bewirbt!

 

Also, nutzen Sie Ihre Chancen!

Diese und viele andere Beispiele zeigen: Wenn sie mit Mut, Kreativität und Offenheit herangehen und keine Scheu zeigen, neuere Medien effizient zu nutzen, können auch Sie die Großen schlagen. Hier noch eine kleine Stichwortliste für Ihre nächste Stellensuche:

  • Überlegen Sie, was Ihre Bewerber brauchen - sonst fragen Sie einfach Ihre Mitarbeiter und
    Bewerber einmal selbst.
  • Werden Sie aktiv. Stellenanzeigen sind nur an diejenigen gerichtet, die gerade suchen.
    Gehen Sie mit Social Media auf die Jagd und erreichen Sie so unzufriedene Mitarbeiter
    anderer Firmen, Quereinsteiger oder junge Leute ohne bisher festen Plan, wo es für sie
    hingehen soll.
  • Seien Sie bei Ihren Erwartungen etwas flexibler. Auch ein nicht perfekter Bewerber mit
    Potential kann zu einem Supermitarbeiter herangezogen werden.

 

DIOMEDEA wünscht Ihnen für die Umsetzung wie immer viel Erfolg!

Maik Miehe

Maik Miehe, Vorstand der DIOMEDEA AG. Seit 30 Jahren Berater für betriebliche Versorgungssysteme sowohl für kleine und mittlere Unternehmen als auch für Konzerne und Versicherungen. Dozent für Finanzierung von Pensionssystemen an der FH Koblenz.

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