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Schluss mit der Ein-Tages-Grippe!

Das kennen Sie garantiert auch: Sie wissen ohnehin schon nicht, wie Sie Ihre Aufträge abarbeiten sollen, zwei wichtige Mitarbeiter sind in Elternzeit gegangen und dann rufen natürlich auch noch Mitarbeiter an, die krankheitsbedingt für ein ein oder zwei Tage ausfallen. Vermutlich auch bei Ihnen bevorzugt an Brückentagen, vor oder nach dem Wochenende.

Problem "Montagsgrippe" 

Nach den Statistiken  des Instituts der deutschen Wirtschaft beträgt der Anteil der 1 bis 3 Tage andauernden Erkrankungen 35,2 %  des gesamten Krankenstandes - und das sind nur die Fälle mit Krankenschein!

Krankmeldungen sind immer ein Problem. Sie erhöhen bei dem heute weit verbreiteten schmalen Personalbestand deutlich den Organisationsstress. Außerdem führen sie zu Zusatzkosten aufgrund von Überstunden anderer Mitarbeiter oder durch die Einschaltung von Zeitarbeitern, und oft auch zu Qualitätsverlusten und verspäteten Lieferungen.

Rechnet man das alles zusammen, entstehen Ihrem Unternehmen durch jede Krankmeldung  immense Kosten.

Wenn Sie es also schaffen könnten, Ihren Krankenstand auf die "Realfälle" zu senken, würden Sie Ihren Unternehmensgewinn sichtbar erhöhen... Aber wie?

Die Androhung von arbeitsrechtlichen Schritten führt eher zu weiteren Ausfällen, ist also im Regelfall eher kontraproduktiv.

Versuchen Sie es doch stattdessen einmal mit einer Anwesenheitsprämie.

Wichtig ist dabei die Ausgestaltung:

Zuerst einmal sollte die Prämie monatlich festgelegt werden und nicht als Jahresprämie. Nur so liegen Leistung und Vergütung dicht beieinander - das fördert die Motivation deutlich! Zudem verlieren auf diesem Wege Mitarbeiter, die z. B. im Januar tatsächlich zwei Wochen krank waren nicht ihren gesamten Prämienanspruch und damit ihre Motivation.

Bleiben Sie konsequent

Weiterhin ist es wichtig, die Regelungen einfach zu halten. Das bedeutet ganz konkret: Anwesenheit bedeutet da sein - einzige Ausnahme ist Urlaub! Überstunden abbummeln zählt jedoch selbstverständlich auch als Anwesenheit.

Sobald Sie anfangen Ausnahmen zu machen, zum Beispiel „bei unverschuldetem Berufsunfall wird auch gezahlt“, bekommen Sie garantiert 100 Fälle, die moralisch ähnlich zu bewerten sind - und das kreiert garantiert eher Frust als Lust!

Verstärken Sie die Wirkung (in beide Richtungen)

Wenn Sie es betriebswirtschaftlich auf die Spitze treiben wollen, führen Sie diese Prämienzahlung nicht nur zusätzlich ein, sondern anstelle (oder als Teilbaustein) einer ohnehin anstehenden Lohnerhöhung. Mit ein wenig Glück bezahlt sich diese Lohnrunde somit gleich selbst.

Zudem können Sie den Effekt noch einmal deutlich verbessern, indem Sie geeignete Bausteine nutzen und die Prämien Netto auszahlen (ohne erhöhte Gesamtkosten!).

DIOMEDEA wünscht Ihnen hierbei viel Erfolg!

Maik Miehe

Maik Miehe, Vorstand der DIOMEDEA AG. Seit 30 Jahren Berater für betriebliche Versorgungssysteme sowohl für kleine und mittlere Unternehmen als auch für Konzerne und Versicherungen. Dozent für Finanzierung von Pensionssystemen an der FH Koblenz.

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